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Fechtclub Wels

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15. intern. Maximilianturnier Wels, 13. u. 14. Dezember 2025
Nachwuchs-Europameister siegte diesmal bei den „Großen“
Ein sportliches Glanzlicht entzündete der Fechtclub Wels am dritten Adventwochenende in der neuen Weihnachtshauptstadt Europas mit seinem Traditionsturnier, um den 15. Internationalen Maximilianpokal. Knapp 130 Starter:innen aus 16 Vereinen und vier Ländern kämpften auf den zehn Bahnen in der Mozartschule um Pokale und Florett-Ranglistenpunkte des nationalen Verbandes. Mit Lara Henning schaffte es – als Drittplatzierte – im Jugend U 14-Bewerb auch eine jungen Welserin auf das Podium.
Unaufgeregt-konzentriert wickelte das FCW-Team um Obmann Josef Steininger die insgesamt zehn Bewerbe ab. Besonders im Blickfeld stand der U17-Europameister des Vorjahres, der Mödlinger Lauro Falchetto, der in der Allgemeinen Klasse startete und sich im Finale mit einem 15:11 gegen den Briten Alberto Mascioli souverän den Turniersieg holte.
Zehn Bewerbe in zwei Tagen
Die Fecht-Union Mödling (NÖ) war mit drei Siegen erfolgreichster Verein bei diesem Maximilianpokal; zweimal gewannen Aktive des Steiermärkischen Landesfechtclubs, und je einmal siegten Florettfechter:innen aus Salzburg, Klagenfurt, Krems, Treibach und Burghausen (Bayern).
Neben der straffen Organisation des Turniers, der einfachen Erreichbarkeit der Messestadt Wels lobte die angereiste heimische und ausländische Florett-Community vor allem auch die moderne Sporthalle in der Mozartschule. Anerkennung für den Fechtclub Wels als durchführender Verein dieses ÖFV-Ranglistenturnieres gab es auch von der Stadt Wels. Vizebürgermeister Gerhard Kroiß überreichte am Samstag erfolgreichen Teilnehmer:innen persönlich die Pokale und Stadtrat Thomas Rammerstorfer besuchte am Sonntag das Turnier und verfolgte begeistert die Gefechte.
Bericht: Horst N.                          Fotos von Thomas Wittner                   Fotos anschauen

Fechtclub Wels mit neuem Trainer
Als Betreuer für die jungen FCW-Fechterinnen und Fechter stand erstmals der neue Trainer, Jose Esquivel, an den Fechtbahnen. Mit Regina Juli (U12), Lara Henning (U14, U17) und Carina Chwatal stellten sich drei Welserinnen der Konkurrenz. In den Herren-Bewerben vertraten Luka Henning, Alexander Peukner, Alexander Wiesebauer und Raphael Degenfellner (U12), Berken Balaban (U14, U17), Felix Oberndorfer (U14) und Niklas Planckh (Allg. Klasse) den FCW.

Adi Babler ist tot
Adi Babler war ein legendäres Mitglied der FC Wels Herrenflorettmannschaft, die zwischen 1966 und 1976 10 Mannschaftstitel für den Verein errungen hat. Er war einer der ganz Großen des österreichischen Fechtsports, Olympiateilnehmer, mehrere Teilnahmen an Welt- und Europameisterschaften und österreichischer Staatsmeister.
Adi fühlte sich, auch nach seiner aktiven Laufbahn, mit dem FC Wels immer sehr verbunden.

  
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